home tour2011 reiseberichte gästebuch tiere wir ausrüstung sardinien kontakt impressum

Hier ein Paar kleine Tipps für den Aufenthalt in Botswana

Neuigkeiten und Informationen aus Botswana die wir selber aus eigener Erfahrung und verschiedenen Quellen zusammentragen und Archivieren. Wer weitere Neuigkeiten und Informationen für diese Seite hat schreibt uns an - info@africa-wildtours.de

Besucht doch auch unser gästebuch.

Ausrüstung des Fahrzeuges -
  • Warum haben die meisten Geländewagen ein Netz vor dem Kühler?? Antwort
Aktualisiert 2/10

* Informationen Dritter, damit ohne Gewähr.

Baboons - sind extrem nervig, auf allen Campsites die in der Nähe von permanentem Wasser liegen muß man mit Problemen rechnen. Wenn sie die Site verlassen sichern sie das Camp, Zelte abbauen und Ausrüstung ins Auto. Die Kämpfe an der Third Bridge gehören allerdings der Vergangenheit an.
Vielfach wird Pfefferspray empfohlen, wir mußten es nicht ausprobieren würden hier aber auf jeden Fall zu einem Direct Stream raten, das im Gegensatz zum Pepperfog einen scharfen Strahl abgibt. In jedem Fall sollte man sich keine großen Gedanken über das Wohlergehen der Tiere machen, sie machen sich auch keine um unseres. Soll heißen der aggressivste gewinnt den Kampf.
Nun noch eine Möglichkeit für die Pazifisten die wir selbst getestet haben. Kurz vor Einsetzen der Dämmerung am Camp eintreffen. Sich orientieren wo die Baboons sind und einen möglichst weit von ihnen entfernten Platz zum Übernachten auswählen. Die Nacht über hat man Ruhe vor ihnen, da sie schlafen. Am nächsten Morgen zuerst das Lager abbrechen. Wir machten einen kurzen Frühstücksversuch - es blieb beim Versuch. Wir haben uns dafür einen ruhigeren Platz ausgesucht.

Bargeld - Es gibt in jeder Stadt Botswanas Geldautomaten. Man findet sie unter Geldautomaten- suche bei VISA. http://visa.via.infonow.net/locator/global/jsp/SearchPage.jsp.
Abhebung ist möglich mit der Kreditkarte und Postbank Sparkarte (Nachfolgerin des legendären Postbank Sparbuches)

Brotbacken am Lagerfeuer - unsere Ersten Versuche waren kläglich. Man kann den Potje nicht einfach in die Glut stellen ohne ein Anbrennen zu riskieren. Der Durchbruch kam bei uns erst als wir ein Loch neben dem Feuer gruben, den Potje hineinstellten und dann rundherum Holzkohle hineinschaufelten. Das selbstgehend Mehl ist eher ein Flop. Besser normales Mehl und Trockenhefe in Bier gemischt zusetzen. Für 500g Mehl, ein Päckchen Hefe und 250 - 300ml Bier. 1TL Zucker und 1 TL Salz nicht vergessen. Das Brot braucht dann etwa 50Min. und ist sehr lecker.
Kaa Concession - Man liest immer wieder von Straßengebühren. Wir mußten nichts bezahlen da niemand da war sie zu kassieren. Die Campsite an der Masetleng Pan haben wir nicht gefunden. Sie ist zwar von der Pan nach Süden ausgeschildert, soll aber 10km entfernt liegen. Das war uns zu weit da es schon dunkel wurde. Die Wege in den Western Woodlands sind gut befahrbar aber teilweise sehr gut eingewachsen. Campsite Ngwantle liegt unatraktiv in einer staubigen Pan.

Strecke Ngwantle - Hukuntsi Waschbrett ohne Schwierigkeiten. Strecke Ngwantle - Zutswa tiefer Sand. Strecke Ukhwi - Ncaang Waschbrett und Sand. Verbindung nach Ngwantle Gravel.

Kartenmaterial - wer sich in Botswana in die Nationalparks begibt sollte auch Geld in geeignetes Kartenmaterial investieren. Wir empfehlen die Shell Tourist Maps. Sie sind erhältlich für Chobe, Moremi, Okavango Delta+Linyanthi, Kgalagadi Transfrontier Park und eine gesamt Karte BW (enthält Ausschnitte für Tsodilo, Drotzki Cave, CKGR,....).

Kreditkarte - bezahlen mit der Kreditkarte ist nicht überall möglich, wird aber zunehmen einfacher. Insbesondere benötigt man Bargeld an kleinen Tankstellen, an Gates der Parks und zum Einkaufen. Ein Souvenirladen in Maun akzeptiert Karten wenn die Leitung steht und dem Computer die Karte passt. VISA ist mit Sicherheit die beste Karte für Botswana, aber auch Masters wird akzeptiert. Das Audicamp akzeptierte unsere Masters Karte nur nach einem langwierigen Verfahren mit Vorabprüfung - sprich man muß anmelden wenn man kommt und dass man mit CC zahlt

Kgalagadi Transfrontier Park

An beinahe allen Campsites gibt es Wasser. Das Wasser hat einen salzigen Geschmack.

Bezahlung ist neben den obligatorischen Pula auch in Rand, Euro und US$ möglich.

Chobe Game Reserve

  • Die direkte Verbindung von Savuti nach Linyanthi ist auf einer Strecke von ca 3,5 km extrem tiefsandig. Die Bodenfreiheit eines Defender oder Land Cruiser ist Vorraussetzung.
    Größte Schwierigkeit - der Anstieg vom Savuti auf die Sandridge.

Privatisierte Camps:

Savuti, Linyanthi: Mapula Lodge: P. O. Box 22149, Boseja, Maun. Tel. 6865365/6865366, Fax 6865367, email: mapulalodge@info.bw. (50 US$ p/p + Nationalparkgebühren)

An allen Campsites gibt es Wasser. Das Wasser in Linyanthi und Ihaha hat einen modrigen Geruch da es aus den Flüssen stammt.

Bezahlung ist neben den obligatorischen Pula auch in Rand, Euro und US$ möglich.

Makgadikgadi Game Reserve
  • Die Elektrozäune, die die Farmen vor Wildtieren schützen sollen, werden von Löwen als Falle genutzt. Die Jagdmethode ist derart effektiv, dass die Ngami Times von Schlachtfeldern spricht. (11/06)
Malariaprophylaxe

deutlich billiger erhält man Malorone und Doxycyclin in einer holländischen Internetapotheke.

z.B. Direktapotheke

Die Flughafenapotheke verkauft Doxycyclin rezeptfrei. Man muß aber sagen, dass man es für die Prohylaxe benötigt. In Sambia und Mozambique waren unsere Probekäufe auch erfolgreich.

Central Kalahari Game Reserve

Gates: Tsau Gate (am Kuke Fence), Matswere (von Rakops) einfache Zufahrt. Xade (von New Xade) 70km sehr tiefer Sand. Die Zufahrt ist auch vom Khutse GR möglich - sehr tiefer Sand.

Privatisiert: Piper Pan, Sunday Pan, Letiahau und Passarge Valley, Lekhubu und Motopi Pan.

Bigfoot Safaris Kontakt: Tel. 3953360, email: bigfoot@gbs.co.bw. (100 Pula pP/Tag+ Nationalparkgebühren)

An den Campsites gibt es kein Wasser!

Moremi Game Reserve:

  • 5/2007 Es wurden letzte Reparaturen an der Third Bridge ausgeführt. Die 1st und 2nd Bridge sind reparaturbedürftig können aber umfahren werden - zur Zeit trockenen Rades.
  • 11/2006 Die Third Bridge und North Gate Bridge sind repariert!!
  • 9/06 Third Bridge: Die Paviane verhalten sich gegenüber Menschen wieder zurückhaltend. Siehe auch Baboons.

An allen Campsites gibt es Wasser. Das Wasser hat einen modrigen Geruch da es aus den Flüssen stammt. Die Toiletten am North Gate neigen zum Verstopfen.

Der Weg Xaxanka - Dombo an den Paradise Pools ist dauerhaft geschlossen, da die Wasserdurchfahrt an der permanenten Furt, wegen dauerhaft hohem Wasserstand, wohl nicht mehr möglich ist. Überall auf den Wegen liegt Elefantenspielzeug herum.

Bezahlung ist neben den obligatorischen Pula auch in Rand, Euro und US$ möglich. Nehmen Sie genügend von den kleinsten Scheinen mit.

Privatisierte Camps:

Third Bridge: Xomae Group Ltd. Kontakt: P. O. Box 20975, Maun, Tel./Fax 6862221, email: xomaesites@botsnet.bw. 150P p/p

Khwai (North Gate) Campsite: Mapula Lodge: P. O. Box 22149, Boseja, Maun. Tel. 6865365/6865366, Fax 6865367, email: mapulalodge@info.bw. 50 US$ p/p

Nxai Pans Game Reserve:

Alle Camps privat: Xomae Group Ltd. Kontakt: P. O. Box 20975, Maun, Tel./Fax 6862221, email: xomaesites@botsnet.bw. 150P p/p

Department of Wildlife Conservation and National Parks

Gaborone Reservations Office
PO Box 131
Gaborone
Tel: (+267) 3180774
Fax: (+267) 3180775
Email: dwnp@gov.bw

Die Reservierungen müssen frühzeitig angefragt werden da sonst die Gefahr besteht, dass die Campsites voll sind. Bei pauschalen Absagen empfiehlt sich eine telefonische Anfrage. Vielleicht kann man ja die Route umstellen und so doch noch die gewünschten Reservierungen bekommen.

Seit 2009 werden Camps privatisiert. Reservierungsadressen bei den einzelnen Parks.

Panne im CKGR - was nun?

Wenn man in einem Nationalpark eine Panne hat, ist das so ziemlich der worst case. Sollten Reparaturversuche keinen Erfolg bringen so bleibt auf jeden Fall beim Fahrzeug. Erstens seit ihr ja nicht alleine unterwegs, jeder wird euch so gut er kann weiter helfen.

Zweitens ist es euer sicherer Rückzugspunkt mit hoffentlich auch genug Wasser für mehrere Tage.

Drittens besteht nur beim Fahrzeug eine realistische Chance gefunden zu werden.

Repellent für die Kleidung

Um sich vor Moskitostichen zu schützen ist das Einsprühen der Kleidung mit einem Repellent eine gute Methode. Wir haben hierfür immer NoBite verwendet. Anfänglich gab es hier Schwierigkeiten, da die Düsen schon nach wenigem Pumpen verstopften. Dieses Problem ist seit 2006 wohl behoben, denn die Proben die wir von der Firma erhielten ließen sich problemlos auf die Kleidung aufbringen.

Ein Preisvergleich hilft

San

  • 12/06 Die San gewinnen, vor dem obersten botswanischen Gerichtshof, den Prozess um ihre Rückkehr in den CKGR. Siehe auch SZ

Sicherheit auf der Campsite

Botswanische Campsites haben keine Zäune. Es ist ein tolles Gefühl ständig mitten drin zu sein. Aber gerade Nachts ist man ein Blinder unter Sehenden. Wie schaffe ich mir Sicherheit?

  • Schlafe nur bei geschlossenem Zelt
  • Nach dem zu Bett gehen, das Zelt nicht mehr verlassen
  • Vor dem Verlassen des Zeltes, gerade auch in der Dämmerung, die Umgebung mit Ohren und Augen aufnehmen.
  • Lassen sie ihre Kinder auch nicht tagsüber allein über die Campsite streifen!!!
    Wir beobachteten am Morgen nach dem ein Rudel Hyänen in die North Gate Campsite eingefallen war, 2 um die 10 Jahre alte Jungen bei der Erkundung der Site.
Es klingt zwar jetzt ein wenig komisch, aber wenn man keine organischen Probleme hat, muß man auch nicht pinkeln wenn es nicht passt. Der Körper folgt in eigenem Interesse dem Geist.
GPS

ist nicht unbedingt erforderlich. Es erleichtert aber in zusammenhang mit geeignetem Kartenmaterial die Standortbestimmung erheblich (was für ein Wunder). Dies reicht völlig aus um seinen Restweg und damit natürlich auch den Zeitbedarf bestimmen zu können. Ein teueres Einkaufen von Trackdateien/Karten für ein dann noch teuereres GPS kann man sich sparen und dafür lieber besser Essen. Ohnehin kann man das Wegenetz nicht mit dem europäischen Strassennetz vergleichen da sich auch die Hauptwege witterungs- und wasserstandsbedingt ständig ändern.

Wir verwenden ein altes Meridian von Magellan und fahren damit vorzüglich.

Tanken - unvollständige Liste bitte Ergänzungen melden

  • Charles Hill - Kreditkarten akzeptiert
  • Etsha 6 - Bargeld
  • Gantsi - Kreditkarten akzeptiert
  • Gumare - direkt an der Hauptstraße gelegen. - Kreditkarten akzeptiert *.
  • Gweta - ?
  • Hukuntsi - Bargeld
  • Kang - ?
  • Kasane - Kreditkarten akzeptiert
  • Kazungula - Kreditkarten akzeptiert
  • Lethlakane - 2 Tankstellen, damit verdoppelt sich die Chance auf Treibstoff.
  • Maun - 4 Tankstellen, sodass hier keine Probleme zu erwarten sind. Rileys Garage akzeptiert Kreditkarten.
  • Mopipi - 2 Tankstellen
  • Mpandamateng -
  • Nata - ?
  • Rakops - Bargeld
  • Shakawe - Bargeld
  • Sherwood Ranch - Kreditkarten akzeptiert
  • Allgemein gilt in Botswana, dass man gerade vor mehrtägigen Aufenthalten in den Parks seinen Hauptbedarf nicht unbedingt auf den letzten Drücker decken sollte. Wenn die Speedpoints gestört sind muß man bar bezahlen. Es kommt auch bei größeren Tankstellen immer wieder vor, dass kein Diesel oder Benzin verfügbar ist - rechnen sie damit!
Tropenmedizinische Informationen
Hyänen -

sind nächtliche Besucher auf praktisch jeder Campsite in den Parks. Alles was draußen steht wird angeknabbert oder wenn es leicht genug ist verschleppt. So sehr können Schuhe nicht stinken, dass eine Hyäne sich abschrecken ließe.

Wetterinformationen

Unter folgender Adresse sind die Wetteraufzeichnungen für Maun der letzten Monate und Jahre abrufbar.

Kubu Island -

Es ist keine Resevierung erforderlich. Die Gebühr wird vor Ort bezahlt. Toilette im Freien mit Sichtschutz.

Nach Regenfällen kann die Zufahrt sehr schwierig bis unmöglich sein. Auf jeden Fall ist die nördliche Zufahrt die Sicherere.

Zelte -

Es eignen sich nur Baumwoll oder Canvas Zelte da sie eine gute Klimatisierung ermöglichen.

Khutse GR

Alle Camps privatisiert. Bigfoot Safaris

Kontakt: Tel. 3953360, email: bigfoot@gbs.co.bw. (100 Pula pP/Tag+ Nationalparkgebühren)

Weitere Reiseberichte