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Livingston / Zambia:
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Kasane - Kazangula - Livingston

Nach acht Tagen in Game Reserves bzw. Nationalparks erreichten wir an diesem Tag wieder die Zivilisation in Form von Kasane. Dort reihten wir uns erstmal in die Schlange in der Bank, um an notwendiges Bargeld (Dollar) für Zambia zu kommen. Dies dauerte ungefähr 35 Minuten, was ok ist. Anschließend musste natürlich auch mal wieder getankt werden und die Essensvorräte bedurften ebenfalls ein Auffüllen.

Anschließend fuhren wir weiter nach Kazangula, dem Grenzübertritt direkt am Wasser. Zuerst passiert man eine lange Schlange an LKS (darunter richtig große Monster), um dann vorne an die Ablegestelle für die Minifähren zu gelangen. Wir hatten riesiges Glück: Es stand dort ein Schiff und es war noch genau Platz für ein Auto unserer Größe. Also nichts wie drauf (MitfahrerInnen gehen zu Fuß) und dann ging es auch schon gleich los. Auf unserer Fähre befand sich ein großer LKW (mehr geht da nicht) und ein paar wenige PKWs). Die Fahrt dauert ungefähr 10 Minuten. Auf der anderen Seite des Flusses ist es erstmal ziemlich unübersichtlich. Ein Gewimmel an Menschen, Autos, LKWs und kleine Häuschen sorgen dafür, dass man zuerst ein wenig verwirrt ist. Ich blieb beim Auto, während die anderen loszuogen, um die Grenzformalia (Visum) und die Geschichte mit dem Carnet für das Auto zu erledigen. Das dauerte eine geraume Zeit (rund 30 Minuten), dann bin ich nochmal los und nach einen weiterem Stop an der Versicherungsstelle (schon innerhalb Zambias) waren wir dann endlich nach einer knappen Stunde eingereist.

Wenn man von Botswana kommt, dann ist man flaches Gelände gewöhnt. Hier in Sambia verändert sich das wieder. Hügelig gestaltet sich die Straße Richtung Livingston. Schon früh kann man am Horizont die aufsteigende Gischt der Fälle sehen.

Wir übernachteten in der Maramba Lodge, die wir hierfür wärmstens weiter empfehlen können. Kleine Cottages oder auch Tented Camps innerhalb eines ansprechenden Parks und eine nette Bar mit Pool lassen es einen durchaus aushalten. Zudem bieten sie einen Wäscheservice an, eine gute Möglichkeit mal wieder an saubere Klamotten zu kommen.

Am nächsten Tag machten wir uns am Vormittag auf zu den Fällen. Die Jahreszeit ist nicht die optimale Zeit für die Victoria Fälle. Sie trugen unglaublich viel Wasser, was dazu führte, dass wir eigentlich kaum was sahen. Dennoch machte es absolut Spass. Jochen dachte tatsächlich zu Beginn, dass man da trockenen Fusses durchkommt. Uns kamen nämlich lauter trockene Touris am Eingang entgegen. Tja, da hatten wir noch nicht die Verkäufer der Ganz-Körper- Regenponchos gesehen. Selbstverständlich waren wir keine solchen Weicheier und gingen entsprechend ohne dieses Detail weiter. Spätestens auf der kleinen Brücke war uns dann klar, warum soviele Leute darauf zurückgriffen. Eine Dusche ist quasi nichts dagegen. letztlich "schwimmt" man über die Brücke und dann - dann ist es eh wurscht, weil nässer kann man nicht werden!!

In Livingston selber waren wir dann mittags unterwegs, das war weniger prickelnd. Der Ort bietet im gegensatz zu Maun oder Kasane nicht viel zum schauen.

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