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Mabuasehube Section - KTP:
Fortsetzung der Beschreibung Ghanzi, Maun, Okavango Delta
Oben: Straße von Lokwabe zum KTP - 80? na klar

Unten: Überquerung des Mittelstreifens (breit und richtig hoch - die andere Fahrspur war aber noch schlechter!)

30.4. Fahrt von Hukuntsi in den KTP
(Kalagadi Transfrontier National Park)

Ja, man kann es überall in den einschlägigen Reiseführern nachlesen: Die Straße von Hukuntsi in den KTP ist eine Qual. Warum, so fragen wir uns, müssen denn all die Reiseberichte recht haben, hätte da der von uns so geschätzte Staat Botswana nicht mal eine ordentliche Piste "hinter" schieben können??? Wir wären bestimmt nicht die einzigen, die sich darüber freuen würden!!!! Nun denn, es sollte nicht sein und so fuhren wir 140 km elende Sandpiste. Das Schild mit der Tempobegrenzung auf 80 km/h ist allerdings wirklich ein Hohn. Wer hier 80 km/h fährt ist definitiv selber schuld. Wir empfehlen irgendwas zwischen 10 und 40 Km/h Die vielen Buckel sorgen auf jeden Fall dafür, dass das Gepäck im Auto sich neu sortieren und justieren kann. Seufz!

Trotz alledem hat auch diese Fahrerei mal ein Ende und schließlich standen wir vor dem Eingangsgate der Mabuasehube Section des KTP. Die Mabuasehube Section ist erst seit wenigen Jahren dem grenzüberschreitenden Nationalpark zugeordnet. Die Plätze wurden mit Schattendächer und zumeist auch mit fließendem Wasser ausgestattet. Dieser Teil des KTP verfügt über mehrere Pfannen, die jeweils rund 20 bis 30 km voneinander getrennt sind. An den meisten Pfannen sind 2 Sites angelegt, an der Mabuasehube Pan sogar 4. In der Mpayarhutlwa Pan waren laut Eintrag im Visible Book einen Löwenfamilie gesichtet worden. Leider hatten wir dort keine gebuchten Site, so dass wir zweimal die Pfanne tagsüber zwar aufsuchen konnten (und die entsprechenden Tatzenspuren auch zu Gesicht bekamen), die Tiere selbst aber leider nicht sahen.

Informationen für Selbstfahrer: Besch... Straße, Zeit einplanen

30.4. auf 1.5. Manamodi Pan

Unsere erste Nacht im KTP verbrachten wir auf einem Platz an der Manamodi Pan (Dies war aber nicht unser gebuchter Platz mit Dusche, den hatten bereits Südafrikaner beschlagnahmt! Dabei hätten wir nach 2 Tagen Wildcampen uns darauf wirklich gefreut gehabt..). In der Pan zeigte sich trotz Wasserloch "nur" eine braune Hyäne in der Dämmerung, ansonsten blieb die Pan wie ausgestorben. Wir freuten uns trotzdem, eine braune Hyäne bekommt man nicht alle Tage zu Gesicht, sie gelten immerhin als selten. Zudem bekamen wir von Anfang an viel Besuch von Gicheles und Hörnsche, sprich Vögeln (hier ein Billi, auch Yellow Hornbill genannt) und Buschhörnchen.

Oben: Campsite an der Manamodi Pan ; 
Unten: Eine braune Hyäne streift durch die Pan


Oben: Die Springböcke kamen direkt auf den Platz
Unten: Joachim versuchte sich lautlos anzunähern

1.5. auf 2.5. Lesholoage Pan

Am Morgen machten wir uns schon bald auf den Weg und verließen die immer noch tierleere Manamodi Pan Richtung Mpayarhutlwa Pan. Dort war schon deutlich mehr los. Eine Herde Springböcke trieb sich am Rand herum, Strauße und Gnus waren zu sehen. Und die bereits oben erwähnten Löwenspuren...

Wir fuhren weiter zu der Lesholoage Pan, dort befand sich unser nächster Campsite. Es stellte sich als ein ausgesprochen schöner Platz heraus, der uns vor allem sehr viel Besuch von den bereits erwähnten Hörnsche und Gicheles bescherte. Zudem kamen uns am Nachmittag die Springböcke besuchen. Ganz nah kam Joachim mit seiner Anschleichtaktik allerdings nicht heran. Was wir als leise empfinden ist für diese grazielen Tiere wahrscheinlich ziemlich laut.

Am späteren Nachmittag machten wir einen Ausflug zur Mabuasehube Pan. Unterwegs kamen uns die Campsite- Bewohner dieser Pan entgegen. Sie waren unterwegs zum Sundowner in unsere Pan. Nachdem in der Mabuasehube Pan nicht viel los war, kehrten wir ebenfalls um und fuhren so einerseits in den Sonnenuntergang, andererseits in den Mondaufgang. Vor allem letzterer war wirklich beeindruckend.


Oben: Kämpfende Hartebeasts in der Pan

Am nächsten Morgen erwartete uns in der Pan zuerst ein einsames Hartebeast. Mindestens eine halbe Stunde stand es reglos am Platz. Plötzlich tauchte von links ein weiteres auf und nun war klar, was folgen würde: Die zwei hatten noch was auszufechten. In einer zirkusreifen Vorstellung boten die zwei Böcke einen Kampf mit allen Ritualen, wie er im Bilderbuch bzw. Tierbuch steht. Das war eine sehr anregende Frühstücksunterhaltung.

Oben: Wer sich hier so schön vor dem Mond plaziert hat - wir wissen es leider nicht. Eine genauere Identifizierung ist uns bislang nicht gelungen

Unten: Mondaufgang in der Lesholoage Pan


Oben: An der Abbruchkante zur Mabuasehube Pan

Unten: Eidechse, aber mit welchem genauen Namen?


rechts: Oryx im Abendlicht

2.5. auf 3.5. Übernachtung in der Bosbogolo Pan

Um unseren letzten Platz im KTP erreichen zu können hatten wir an diesem Tag eine relativ "lange" Strecke vor uns (31 km). Wir fuhren erneut über die Mabuasehube Pan. An diesem Vormittag war hier deutlich mehr los als am Abend zuvor. Erneut besuchten wir auch die Mpayarhutlwa Pan. Wir hörten zwar am Tag drauf, dass das Löwenrudel sich hier jeden Tag gezeigt hatte, aber eindeutig nicht zur Mittagszeit. Da waren wir nämlich dort unterwegs und von Löwen war nichts zu sehen oder zu hören. Dafür konnten wir Geier entdecken.Wir fuhren weiter und erreichten 40 Minuten später die Bosbogola Pan. Von Anbeginn an waren wir von dieser begeistert. Nicht nur, dass uns der Platz am besten gefallen hatte, nein, hier war auch mächtig was los. Eine richtig große Herde Oryxe (sie hatten sich zuvor sehr rar gemacht) weidete in der Pan, Strauße waren zu sehen, Springböcke und Fledermäuse.In der Nacht vernahmen wir das Brüllen eines Löwen


Spinnenetz der ? Spinne - wer kann uns weiterhelfen?

Fortsetzung der Beschreibung Ghanzi, Maun, Okavango Delta


Platz an der Bosobogolo Pan