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Von Windhoek in das KD1
Fortsetzung der Beschreibung KD1
Die Tour 2007
... und los geht`s

Oben: Blick von der OndekarembaFarm in die Berge; 
Unten: Windhoek, Richtung Flughafen

26.54.07 Ankunft in Windhoek
Unser Landrover Defender "wohnt" während unserer Abwesenheit auf der Ondekaremba Farm in unmittelbarer Nähe zum Flughafen. Wir kamen am Nachmittag an und machten noch eine kurze Besorgung in Windhoek. Auf der Rückfahrt wurde es bereits dämmrig. Bei der Fahrt zur Farm auf der Sandpiste flog dann plötzlich erschreckt durch unser Fahrzeug, unmittelbar neben uns eine Eule auf. Kurz vor unserem Campingplatz lief dann noch ein Schakal über den Weg. Willkommen in Afrika. Da war es wieder, das tolle Gefühl! Die erste Nacht war erstaunlich mild. Wir nächtigten als erste Gäste auf einem der neu angelegten Plätze, ein gutes Stück vom Farmhaus und den alten Plätzen entfernt. Noch waren die Sanitäranlagen nicht fertig gestellt und die Wege befanden sich noch im Bau. Dass es aber sehr nett werden wird, war bereits gut zu erkennen.

Joachim und ich waren einen Tag vor unserer Mitreisenden Barbara angekommen. Dies erwies sich als günstig, musste doch unser Auto gleich am nächsten Morgen nach Windhoek in die Werkstatt, da die Bremsen nicht so griffen. Die Jungs, die unser Auto zwischenzeitlich geliehen hatten, haben da wohl eine Kleinigkeit beim berichten vergessen gehabt...

So reichte aber die Zeit den Schaden zu beheben (Vakuumpumpe vom Bremskraftverstärker) und das Auto war nun zu Gänze tiptop fahrbereit.

Am 27.4. holten wir dann schließlich Barbara vom Flughafen ab und nächtigten noch eine weitere Nacht auf der Farm. Diesmal allerdings war schon der Abend deutlich frischer und in der Nacht wurde es bereits empfindlich kalt.

28.4. We are on the road again...

Immer wieder ist es ein wunderschönes Gefühl loszufahren. Die Weite der Blicke links und rechts von der Straße schweifen zu lassen, da mal eine Warzenschweinfamilie zu sehen und hier mal Kudus. Dennoch stellt man mit der Zeit auch erneut fest, wie sich die Strecken ziehen. Wir hatten vor, noch einkaufen zu gehen und mussten mit Schrecken feststellen, dass es ja Samstag ist. Nach unserer letztjährigen Erfahrung werden aber in Gobabis in alter deutscher Tradition mittags die Gehsteige hochgeklappt. Was tun?? Bis Gobabis war es noch ein Stückchen und deshalb beschlossen wir in Witvlei - einer auf der Karte eingezeichneten "Stadt" - einkaufen zu gehen. Irgendwie hatten wir verdrängt, dass wir in Witvlei schon gewesen waren, wahrscheinlich weil es damals schon so gut wie nichts gegeben hat. Auch diesmal mussten wir feststellen, dass dieser Ort mehr auf der Karte als in der Realität existiert. Nicht mal die Tankstelle hatte offen. Dies lag aber wohl mehr daran, dass die Betreiber an einer Beerdigung/Hochzeit (war nicht so klar zu erkennen) teilnahmen. Dafür hatte aber ein Miniminimarket offen, dessen Inhalte wir in Sachen Klopapier und anderer Dinge komplett aufkauften. Allerdings wär das gar nicht nötig gewesen, denn in Gobabis hatte der shoprite ganz normal geöffnet (Samstags bis abends!!!) und wir nutzten das, um die Restbestände auch noch aufzufüllen.
Weiter ging es nun bis zur Grenze Buitepos, der border zu Botswana.

Information für Selbstfahrer: geteerte Straße, kein Problem

Oben: da geht es zur Fidel Castro Street, irgendwie lustig in einer ehemaligen deutschen Kolonialstadt; 
Unten: Lagerfeuer auf der Ondekaremba-Site

Oben: Der erste Platz unterwegs
Unten:
Wildcampen bei Ncojane

Grenze bis Ncojane

Kurz nach der Grenze erreicht man in Botswana den Ort Charles Hill. Dort gibt es zum einen eine Tankstelle, wo man auch mit Kreditkarte bezahlen kann (s. a. Tipps), zum anderen geht von hier aus auch die Straße in das KD 1 ab (gleich nach der Tankstelle.). Die Strecke bis Ncojane verläuft auf einer gravel road. Ursprünglich hatten wir vor bis Ukhwi zu kommen, aber das war eindeutig zu weit. So beschlossen wir ein paar Kilometer vor Ncojane in das seitliche Gestrüpp zu fahren und uns einen Nächtigungsplatz zu schaffen. Da es sehr windig war, mussten wir erst mal ziemlich viel trockenes Gesträuch wegräumen. Zur Belohnung gab es dann einen schönen Sonnenuntergang hinter den Bäumen und ein wunderbares Lagerfeuer.

Information für Selbstfahrer: Gravel road war gut befahrbar

Weiter mit der Reisebeschreibung: Kaa Consession (KD 1)