home tips tour2011 reiseberichte tiere wir Ausrüstung back next kontakt
Im Savute: Löwen und Elefanten überall

Fortsetzung der Beschreibung im Caprivi und Tsodilo Hills

Am Kwai River

Wir fahren vom North Gate in Richtung Savute. Der Khwai River ist gut mit Wasser gefüllt, so dass die Autos auf Ausweichstrecken fahren müssen. Die Impalas vollführen wahre Kunststücke, um ihre Mädels zu beeindrucken. Wirklich toll waren auch die Hippomamas mit samt Babies an Land. Dreizehn Tiere waren umringt von sechs "Wächtern" im Wasser.

Definitiv eine der schönsten Ecken Botswanas. Das finden auch die Tiere und so wird es einem nie langweilig.

Einziges Problem: Man kommt so einfach nicht voran. Wir mussten so viel schauen, dass die Zeit zum weiterfahren schon wieder knapp wurde.

Information für Selbstfahrer:

Viel Zeit für den Weg am Kwai einplanen
Die Wege waren in befahrbarem Zustand.
Die Furt zur Cutline Road nach Maun steht tief unter Wasser

Oben: Nur keine Panik - wir sind`s nur
Unten: Hippohaufen am Kwai


Oben: Idylle am Morgen, Tsessebe und ..
Unten: Die Worte hatte er
Im Savute

Die Führer sprechen von einem der wildreichsten Gegenden der Welt. Definitiv gilt dies für Löwen und Elefanten. Wenn man den Anfahrtstag mitrechnet, haben wir jeden Tag Löwen gesehen. Sie waren das letzte was wir Abends hörten und das was uns am Morgen weckte. Sie sind so zahlreich, dass man das Auto wirklich nur in einer übersichtlichen Ecke verlassen sollte.
Wir trafen Leute die zum Holzsammeln ausstiegen und plötzlich vor einem Löwen standen. Zum Glück waren beide satt.
Das größte Löwenrudel der Welt lebt hier. Satte 32 Tiere, wir meinen 19 davon am letzten Tag gesehen zu haben. Gegen diese Macht haben auch große Elefanten keine Chance (Wir sahen einen toten Elefanten mit klassischen Verletzungen durch Löwen, die dazugehörigen Löwen sahen wir auch. Der Elefant schmeckte aber wohl nicht, die Löwen beschäftigten sich lieber miteinander). Im Savuti sind zahlreiche Fahrmöglichkeiten für Morgen-, Ganztags-, oder Abrenddrives geboten. Das sorgt dafür, dass man gut mehrere Tage auch am gleichen Site bleiben kann.

Abenddrive zum Wasserloch

Wir haben es einfach ausprobiert: Um 5 ans Wasserloch stellen und warten. Nicht einmal 10 Minuten standen wir 7 m vom Wasser entfernt, dann ging es los. Erst kam ein Elefant und suhlte sich direkt neben unserem Auto. Dann kamen zwei Safariautos. Arme Safarigäste, die, schon als sich der erste Elefant genervt verzog, weiterfuhren. Schon bald kamen nämlich sechs weitere aus dem Unterholz zum trinken, suhlen, oder duschen. Eine große Schlammparty, wer will da nicht mitten drin sein.

Eines ist sicher, so werden Elefanten nie langweilig.

Im Savuti gibt es mehrere Wasserlöcher. Auch hier hat man also eher die Qual der Wahl für welches man sich entscheiden soll.Eines ist aber auf jeden Fall sicher: Es lohnt sich zu warten und länger stehen zu bleiben. Das ständige Fahren sorgt nicht unbedingt dafür, dass man mehr zu Gesicht bekommt. Vor allem entfaltet sich das Spaß am Zuschauen erst so richtig, wenn man ein wenig länger hinschaut.

Oben: Schlamm für alle
Unten:
Das geht ab

Oben: Alles muß sauber sein
Unten:
19 Löwen am Wasser - whow
rechts: "Boss" des Löwenrudels


Fortsetzung der Beschreibung im Caprivi und Tsodilo Hills