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Im Moremi: Das Abenteuer lauert überall

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Fortsetzung der Beschreibung im Savute

Von Kaziikini nach 3rd Bridge

Wir fahren vom South Gate in Richtung 3rd Bridge. Schon nach ~7km kommen wir an den ersten Pool. Von nun an folgen mehrere oft tiefe Pools in und an denen sich der ganze Tierreichtum des Moremi präsentiert. Wir kommen aus dem Schauen gar nicht mehr raus. So verwundert es kaum, dass wir für die Strecke von 14 km schon wieder den ganzen Tag gebraucht haben. Alleine die vielen verschiedenen großen Vögel würden schon reichen, wenn dann aber noch Hippos, Krokodile, Moorantilopen ( haben wir letztes gar nicht gesehen) sowie Giraffen, Elefanten und und..... dazukommen ist es einfach kaum noch auszuhalten.

Information für Selbstfahrer:

Die Wege waren in befahrbarem Zustand.
2nd Bridge marode aber befahrbar
3rd Bridge zusammengebrochen (Ist jetzt repariert)
Baboons an der 3rd Bridge halten wieder Abstand.

Oben: Paradiesisch die Strecke schon vor 3rd Bridge
Unten; Baboon im Baum über uns


Oben: So und wie gehts jetzt weitert

Unten: Red Lechwe am Wasserloch

Von 3rd Bridge nach Xakanaxa

Wie im letzten Jahr umrundeten wir am Morgen Mboma Island. Der Loop präsentiert sich mit schönster Landschaft aber ohne spektakuläre Tiersichtungen. Kein Wunder, da das Wasser dieses Jahr überall ist und sich die Tiere verteilen können.

Wir fahren ein Stück zurück Richtung South Gate und nehmen die erste Abzweigung zur 4th Bridge. Nach einigen Kilometern Gras- und Buschland erreichen wir wieder traumhafte Pools. Die Tierwelt wird zahl- und Artenreicher. Kurz vor 4th Bridge schaffen wir es dann doch noch uns an einer kleinen harmlos aussehenden Wasserdurchfahrt (Bild) festzufahren. Unser Landy ( braves Auto) schafft es aber sich rückwärts wieder rauszuwühlen. Nach einer genaueren Inspektion finden wir die richtige Durchfahrt. Es folgt noch eine seichte aber lange Wasserdurchfahrt. Kurz vor Xakanaxa Campsite sind wir dann noch irgenwo falsch abgebogen und müssen Karte, Kompass und GPS befragen um die Campsite zu finden

Wir erreichten die Campsite erst eine halbe Stunde vor Dunkelheit .

Information für Selbstfahrer:

Wege ab 4th Bridge teilweise tief ausgefahren.
Südl. 4th Bridge Schlammloch und Wasserdurchfahrt

Von Xakanaxa zum North Gate

Wir brechen nach einem ausgiebigen Frühstück als letzte vom Campsite auf. Schon nach wenigen Minuten treffen wir auf einen Stau. Das Herz hüpft, da müssen Löwen sein. Und wirklich. Da wir so spät kamen, löst sich der Stau innerhalb weniger Minuten auf und wir geniesen 1 1/2 Stunden Löwen ganz alleine vom feinsten.

Weiter geht es zum Dombo Hippopool. Wir machen ausgiebig Lunch auf dem Turm. Ausser den Hippos kommen uns noch eine Moorantilope, ein Wasserbock und Baboons (durchs Wasser) ganz nahe. Auf dem Turm selbst machen die üblichen "Verdächtigen" mit uns gemeinsam Brotzeit (Hornbills, Babbler, Stare, usw.)

Information für Selbstfahrer:

Weg über die Paradies Pools gesperrt.
Ufernaher Weg am Hippo Pool überflutet

Oben: Beim Riß nahe Xakanaxa
Unten:
Lunch am Dombo Hippopool

Oben: Meerkatzen über unseren Köpfen

North Gate

Nachdem wir in den letzten Tagen soviel gesehen haben rechnet man eher wieder mit ruhigeren Tagen. Aber - weit gefehlt. Wir verlassen den Moremi durch das North Gate Richtung Savuti. Am Khwai River ist wieder einmal die "Hölle" los. Die Impalas beeindrucken ihre Mädels durch tollkühne Sprünge und die Hippomamas sind samt ihren Babys in einer Gruppe von 13 Tieren an Land!! (Umgeben von sechs "Wächtern" im Wasser). Wieder einmal schreitet der Tag voran und wir brauchen soviel Zeit zum schauen, dass für die kommenden vielen Sandkilometer in den Savute die Zeit knapp wird.

Informationen für Selbstfahrer:

North Bridge war schon recht marode, ist aber jetzt repariert worden. Weg am Khwai River entlang mit unglaublich viel Wasser. Strecke in den Savute teilweise sehr mühsam (ausgefahrene Spuren und Elefantensuhlen sowie viel tiefer Sand).