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Von Windhoek nach Maun

Fortsetzung der Beschreibung im Moremi
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Nach dem "Zwangsaufenthalt" von mir in Swakopmund konnte ich endlich nach neun Tagen zu der ansonsten bereits vollständigen Gruppe in Windhoek / Ondekaremba Farm dazustoßen. Drei Frauen hatten sich als Mitreisende für unsere Touren gemeldet.Sie waren von den Farmern abgeholt und bis zur meiner Ankunft von Joachim bereits bestens unterhalten worden (bzw. umgekehrt). Die erste Nacht bei Windhoek war gleich mal eine Nagelprobe. Eine unserer Mitreisenden ist auf dem Hinflug der Schlafsack abhanden gekommen. Die Farm half uns mit Decken aus und Jutta war trotz Minustemperaturen am nächsten Tag guter Dinge. Zum Glück entschieden wir uns dafür zwei Decken für die restliche Tour auszuleihen, da wir nicht wussten, wie bald wir an einen Schlafsack kommen werden. Diesen bekamen wir zwar schon in Gobabis (super Schlafsack!), trotzdem hatten wir beste Verwendung für die Decken. Drei von vier neugekauften Luftbetten (Campinggeeignet - haha) gaben nach drei Tagen den Geist auf und Thermarest gab es nirgends zu kaufen!!

Infos für Selbstfahrer:

Langweilige Teerstraße bis zur Grenze - da muss man durch

Oben:Frühstück auf Ondekaremba
Unten: Hereros bei eine Parade in Gobabis


Oben: Vor der Bar auf dem Baum

Unten: Junger Eland am Wasserloch des Camps

Übernachtung im Thakadu Camp

Da unser Landy plötzlich was gegen Geschwindigkeiten über 90 km/h hatte (er wurde dann seeehr warm), zuckelten wir im gemütlichen Tempo über die Grenze und weiter nach Ghanzi. Dort angekommen war es allerdings kurz vor Sonnenuntergang und wir beschlossen hier zu übernachten. Spontan bogen wir beim nächsten Schild ein und kamen beim Thakadu Camp heraus. Alles in allem keine schlechte Wahl. Eine kleine, nette Bar, schöne gepflegte Plätze (klein aber ok) und saubere Sanitäranlagen mit heißen Wasser. Am nächsten Tag sahen wir dann auch noch den kleinen See bei der Bar, einige Elands und andere Antilopen und zudem einen kleinen Pool. Wer also was nettes und günstiges bei Ghanzi braucht ist da gut aufgehoben.

Infos für Selbstfahrer:

Zufahrt zum Camp erfolgt über eine Sandpiste, die aber leicht zu befahren ist.

Kurze Rast nach dem Kuke Fence

Allen Reisenden sei empfohlen auch auf langweiligen Teerstraßen den Blick nach links und rechts schweifen zu lassen. Dann kommt man nämlich in den Genuss Dinge zu sehen, die einen kurzen Zwischenstopp lohnen. In diesem Fall ist es ein riesiger Baobab, der links neben der Straße (Richtung Maun) ca. 80 m tief im Gebüsch steht. Wir sind ausgestiegen und haben ihn uns näher angeschaut. Ein wirkliches Prachtexemplar!!

Oben: Das Wetter bleibt schön
Unten:
Groß und mächtig...

Oben:Ein kühles Windhoek Lager im Audicamp
Unten:
Hornbills gibt es in allen Varianten

Abends in Maun, Audi Camp

Erneut haben wir in Maun uns für den Aufenthalt im Audi Camp entschieden. Es gibt zwar zahlreiche negative Anmerkungen zu diesem Platz in Reiseführern oder auch in Foren. Dennoch, uns gefällt er eigentlich. Die Bar ist ausgesprochen nett und lebhaft. Das Essen unten im Lokal ist ok, man muss nur berücksichtigen, dass man sich vorab anmelden sollte. Selbst der Swimming Pool wird rege genutzt und ist ein nettes Plätzchen zum verweilen. Alles in allem finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.

Fortsetzung der Beschreibung im Moremi

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