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Tourbeschreibung:

zurück zu Tage 17 - 19

Tag 20: Fishriver Canyon

Tag 21: Kaetmanshoop

Tag 22: Twee Rivieren

Fishriver Canyon

Wie man in einem bekannten Reiseführer nachlesen kann, erreichten wir nun endlich ein Gebiet mit äußerst trockenem Klima. Von Seeheim aus führt die Straße gen Süden mehr oder weniger am Fish River Canyon entlang.

Angeblich regnet es hier nur alle 10 Jahre. Da haben wir aber Glück gehabt! Am Abend wurde es schon ziemlich kalt. Dies war ein kleiner Vorgeschmack für die kommende Nacht.

Unser Auto war es inzwischen ja gewöhnt Bäche und Flüsse zu durchqueren. Hier ist es der "Fluss" Löwen. Wir hatten ingefähr alle 50 Meter mit einer kleineren oder größeren Furt zu rechnen.

Kurz vor dem Campsite dann nochmal eine regenbedingte Furt. "Run with the dog", unsere ständigen "Begleiter" in diesen Tagen, schickte jemanden (für die Gaudi) zum Test hindurch.

Der Fishriver Canyon, ist der zweitgrößter Canyon der Welt. Er wirkt durchaus imposant und erinnert sofort an die Nummer 1, den Grand Canyon. Von verschiedenen Aussichtspunkten kann man einen gigantischen Aus- oder besser Einblick genießen. Beste Zeit ist der Sonnenaufgang.

Wenn man Glück hat kann man auch eine Herde Bergzebras beobachten

Fishriver Canyon

Koecherbaumwald, Giants Playground Garaspark

Köcherbaumwald Garaspark

Im Garaspark, am Campsite des bekannten Köcherbaumwaldes 20 km nördlich von Keetmanshoop, begegneten wir einem zahmen Geparden, der seine Fütterung zu einem (vom Halter unbeabsichtigen) Ausflug durch das Gelände nutzte. Uns gefiel das bekannte Camp überhaupt nicht. Es ist sehr teuer und sehr häßlich. Zudem waren die Betreiber nicht besonders freundlich. So griffen wir spontan auf eine Info aus dem Internet zurück (Diese war bereits in Deutschland her-ausgesucht worden): Ca. 13 km weiter nördlich vom "großen" Wald gibt es einen Platz einer Künstlerin an einem kleinen Köcherbaumwald. Kein Reiseführer erwähnt dieses Privatgelände, obwohl sonst sämtliche vorhandene Köcher-bäume in Namibia einzeln aufgelistet werden. Der Weg zu dem Platz ist gesäumt von Skulpturen der Künstlerin. Wie so häufig erreichten wir das Camp gerade noch so in der Dämmer-ung. Da hieß es flott sein, um das tolle Licht im "Wald" noch einzufangen.

Sämtliche reizvollen Fotomotive des Köcherbaumwaldes und der aus Müll hergestellten Skulpturen konnten nicht darü-ber hinweghelfen, dass wir eine solch lausig kalte (und feuchte) Nacht wie dort nicht mehr erleben wollten. Schon am frühen Abend hielt man es am Lagerfeuer nur noch eingehüllt im Schlafsack aus. Dieser wiederum wurde binnen weniger Minuten patschnass. Deshalb machten wir uns am nächsten Morgen schnell auf den Weg Richtung Südafrika.

Unterwegs nach Twee Rivieren

Noch einmal wollten wir in die Welt der Tiere eintauchen. Unterwegs sahen wir auch hier unglaublich viele verschiedene Verkehrschilder. Diese Schilder sind es durchaus wert, dass man ein paar Worte darüber verliert. So gibt es vor allem in Namibia Schilder, deren Bedeutung sich einem erst auf dem zweiten Blick erschliesst (oder gar nicht). Desweiteren gibt es eigen-tlich für jede Kurve ein spezielles Schild ( zumindest lassen die sehr individuellen Verläufe das vermuten) und natürlich gibt es auch für jedes Tier, welches den Weg kreuzen könnte, ein eigenes Verkehrszeichen.

Wir campierten auf der südafrikanischen Seite im Camp Twee Rivieren. Ursprünglich wollten wir noch einmal nach Botswana einreisen, der Grenzübertritt hatte aber kurz vor unserer Ankunft geschlossen.Unterwegs auf Pirschfahrt entdeckten wir eine große Schildkröte, farblich perfekt ihrer Umgebung angepasst. Im Gestrüpp sahen wir eine Kobra glitzern und auf der Straße querte eine Otter. Auch eine seltene afrikanische Wildkatze entdeckten wir, sie war schneller, als wir mit unserem Photo. Der Oryx auf dem Bild oben fiel wohl einem Raubtier zum Opfer. In erster Linie begegneten wir Sringböcken, Gnus und Oryxe. Überall konnte man zudem kleine Melonen sehen, die die roten Sandhügel der südlichen Kalahari säumen.

Ein Senke voll mit Wasser?

Namibische Outbacktanke