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Tourbeschreibung:

zurück zu Tage 14 - 16

Tag 17: Sessriem

Tag 18: Sossusvlei

Tag 19: Khoimasis

weiter zu Tag 20 - 22

Campingplatz in Sesriem

Im Sesriem Camp angekommen, findet man neben den vielen Privatfahrern auch einige Overlanderbusse vor. Die Sites auf dem Platz sind abgezirkelt und ziemlich klein. Gleich zu Beginn pustete uns der Wind ordentlich um die Ohren, so dass es ziemlichen Aufwands bedurfte das Zelt so zu befestigen, dass es nicht mehr wegfliegen konnte. Wir statteten dem kleinen Laden, der in erster Linie Souveniers, aber auch Eis verkauft, einen Besuch ab. Dann warfen wir einen Blick auf die gut be-suchte Bar, schräg gegenüber von unserer Site. Gegen Abend machten wir uns auf den Weg zur nahe gelegenen Elin-Düne. Sie ist quasi für einen Abstecher perfekt. Nur 5 km entfernt erlebt man hier das erste Mal das "Wüstenfeeling" .

Zurück im Camp mussten wir erfahren, dass auch des Nachts hier der Menschenlärm deutlich vor allen anderen Geräuschen zu hören ist. Das war eine regelrecht seltsame Erfahrung nach soviel Wochen Tiergeräuschen oder Stille.

Im Sossusvlei

Seriem Canyon

In die Wüste Namib
Die Sanddünen bieten am Morgen und am Abend das schönste Farbenspiel. Entsprechend viele Fahrzeuge machen sich dann auch in der Früh auf den Weg in das Sossusvlei. Keiner will den Sonnenaufgang verpassen und so ziehen sie alle in Staubfahnen am "Seitenstreifen" vorbei. Da die Straße in das Sossusvlei vor einiger Zeit geteert wurde, ist ein Vorankommen wahrlich müßig. Ein Widerspruch? Mitnichten! Ohne Unterbau hatte man den Teer hier hingekippt, die Folge sind Schlaglöcher ohne Ende. Jeder, der ein geeignetes Fahrzeug hat, versucht so oft wie möglich auf den Sand neben der Straße auszuweichen. Da nützen auch Steine als Abmarkierungen nichts. Dank dem Allrad konnten wir selbstständig die letzten vier Kilometer fahren und waren deshalb frühzeitig genug am Vlei. Zu Anfang spielte das Wetter noch mit, so dass wir herrliche Farbenspiele erlebten. Später zog es sich dann bedauerlicher Weise zu. Nach rund drei Stunden machten wir uns deshalb auf den Rückweg.

Das Sossusvlei ist eine Lehmsenke, die von Dünen umgeben ist. Ihre Dünen gehören zu den höchsten der Welt. Eine geteerte Straße führt 64 km in diesen Teil der Namib-Wüste. Am Schluss heißt es 4 km durch den Sand laufen oder auf ein Allradfahrzeug zurückgreifen. Am Sossusvlei selbst ist man gerade mal 28 km von der rauen Küste Namibias entfernt.

Koiimasis

Die Pad 707 gilt als eine der Traumstraßen Namibias. Sie führt durch die Tirasberge und ist äußerst einsam. Von hier aus gelangt man an die Abzweigung nach Landsberg und Koiimasis. Diese Farmen liegen an einer Stichstraße, die in das Innere der Tirasberge führt. Wir besuchten Koiimasis, eine sehr lohnenswerte Alternative zu den Campsites entlang der Hauptroute in den Süden. Die Farm bietet nur drei Plätze, und diese sind hervorragend ausgestattet. Zudem erhält man vom Farmer nicht nur viele Informationen zu den Problemen einer Farm, sondern auch leckeres Straußen- oder Oryxfleisch. Letzteres hat uns besonders gut geschmeckt! Der Farmer erzählte uns von einer für ihn lebensgefährlichen Jagd auf einen Leoparden, der ihm viele seiner gezähmten Wildpferde riss. Am Schluss wurde es zum Kampf Mensch gegen Tier. Der Mensch gewann.

Die Sites auf der Farm Koiimasis sind ausgesprochen liebevoll ausgestattet. Zu unserem Bedauern nieselte es aber an diesem Abend, so dass wir nur bedingt den wirklich schönen Feuerplatz nutzen konnten

Pad 707

Farm Koiimasis