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Tourbeschreibung:

zurück zu Tage 11 - 13

Tag 14: Ghanzi San bushmen camp

Tag 15: Windhoek

Tag 16: Naukluft Gebirge

Weiter zu Tag 17 -19

Das Bushmen Camp

Nachdem wir die aufregende Tierwelt des Moremi verlassen hatten, ging es nach einem kurzen Abstecher in die Geschäfte von Maun weiter Richtung Ghanzi. Das Bushman Camp erreichten wir aber erst nach Einbruch der Dunkelheit. Die Bushmen versorgten uns mit einem einfachen und gutem Essen, welches letztlich aber dem europäischen Gaumen voll angepasst war. Die Camp Site ist ausgesprochen schön. Inmitten dem tiefroten Kalaharisand und unter großen Akazien kann man dort sein Lager aufschlagen. Am nächsten Tag führten uns ein junger Mann, zwei Frauen und ein Mädchen zu Fuß durch einen Teil des kleinen Reservates. Er erklärte uns die verschiedensten Wirkungsweisen der heimischen Pflanzen. Oft hielt er mit einer der älteren Frauen Rücksprache in ihrer sehr eigenen "Klicklaut Sprache". Von high-machenden Wurzeln (stinken bestialisch), essbaren Stachelgurken bis zur wasserhaltigen Knolle wurde uns vieles gezeigt.

Pflanzenexcursion bei den San

Von Ghanzi aus ging es über den Grenzübergang Mamuno nach Namibia. Schon nach kürzester Zeit wurde klar, dass sich unsere Reise nun sehr verändern wird. In Botswana gibt es immer wieder Zäune, die Weideland oder Game Reserves von der Straße abgrenzen. Dennoch findet man dort auch auf Schritt und Tritt Esel, Rinder, Ziegen und je nach Bereich Elefanten und Giraffen bis hin zum Raubwild in freier Natur, d.h. neben der Straße. In Namibia hört dieses Tierleben schlagartig auf. Zäune soweit das Auge blickt, und auf der Strecke zwischen Buitepos und Windhoek relativ eintönige Landschaft. Dazu kommt ein gänzlich anderer Eindruck der Bevölkerungsstruktur im ersten größeren Ort Gobabis, den man nach der Grenze erreicht. Während in Botswana die Bevölkerung sehr homogen ist, stuft sie sich in Namibia hierarisch von den Weißen über die Mischlinge bis zu den Schwarzen ab. Man spürt dies sofort. Entsprechend groß ist die Umstellung und man kann durchaus von einem Kulturschock - allerdings in die "andere" Richtung sprechen.

Der Namib Naukluft Park

Auf den Weg in Namibias Wüste, der Namib, erreicht man den Namib Naukluft Park. Dort kann man je nach Zeit, Lust und Laune kleinere oder größere Wanderungen unternehmen. Die Camp-Site im Namib Naukluft Park sollte unbedingt vorgebucht werden. Sie war bei unserer Ankunft bis zum letzten Platz gefüllt. Leider verlor ich dort meine neue Thermarest-Matte, die bis zu diesem Zeitpunkt erst einmal im Einsatz gewesen war. Ich hoffe, ein Mensch hat sie gefunden - und nicht ein Tier...

Wir hatten einige Stunden für eine Wanderung eingeplant und entschieden uns für den Olive Trail (10 km), der nach einem steilen Aufstieg anschließend in eine wunderbare Schlucht führt.An einer Stelle im Olive Trail gilt es entlang von Felsen, gesichert durch Seile, ein Wasserloch zu umrunden. Unterwegs stellen Köcherbäume und viele blühende Büsche und Blumen eine faszinierende Abwechslung im roten Gestein dar. Wer einen halben Tag Zeit dafür einplant, wird durch eine wirklich schöne Tour belohnt. Es ist darüber hinaus kein Problem anschließend noch bis Sesriem, der Eingangspforte zur Sossusvlei, weiterzufahren.

Am Anfang steht ein schneller steiler Anstieg den man am Besten früh am Morgen macht. Danach geht es nur noch sanft bergab. Die Route ist nicht zu verfehlen. Nach langen ausgedehnten Autofahrten ist dies der richtige Punkt um mal wieder seine Knochen durchzubewegen.

Unterwegs auf dem Olivetrail