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Tourbeschreibung:

Tag 1: Johannesburg - Zeederburg

Tag 2: Khama Rhino Sanctuary

Tag 3: Kubu Island

Fortsetzung der Beschreibung Tag 4 - 7

1. Tag: Nachdem wir uns am Flughafen alle getroffen haben, war bereits die erste kleine Hürde in Form der Koordinierung von 3 Fluglinien, 3 Ankunftszeiten und 2 verschiedenen Terminals überstanden. Wir übernahmen den Defender von unserer Leihwagenfirma, der Abholdienst wartete bereits am Terminal auf uns. Schon bei der Durchsicht des Fahrzeuges fiel uns auf, dass der Reservereifen irreparabel platt war und ein Plastikteil am Schlüssel für die Felgenschlösser zerbrochen war. Hätten wir hier mal weitergesucht, wäre uns einiges an späteren Ärgernissen erspart geblieben.
Den Reifen haben wir bei dem nächsten Tireservice austauschen lassen (Noch ist nicht klar auf wessen Kosten). Die Wartezeit nutzten wir zu einem Großeinkauf und fuhren im Anschluß weiter zu unserem ersten Etappenziel die Zeederberg Cottage.

Zeederberg Cottage liegt in einem kleinen Park mit tollen Bäumen, die Häuschen sind sehr gemütlich und die Betreiber freundlich. Das Abendessen, das wir vorbestellt hatten, schmeckte sehr lecker. Sogar unser Wunsch nach Game (es gab Impala) wurde berücksichtigt.

2. Tag: Von Zeederberg ging die Fahrt, natürlich nach einem ausgiebigen und kräftigen Frühstück, am Rande der Waterberge entlang, Richtung Martin`s Drift. Schon nach wenigen Kilometern hatten wir unseren ersten Gamecontact. Am Zaun eines der zahlreichen privaten Gamelodges stand eine Gruppe Warthogs, die, als wir anhielten, sofort das weite suchte - Termine Termine ...

Der Grenzübertritt in Martin`s Drift gestaltet sich problemlos, ist aber doch für einen Europäer ein wenig ungewohnt (wann sind Sie das letzte mal aus dem Auto an einer Grenze ausgestiegen?) In Botswana drückt man dann gleich 60 Pula roadtax ab. Wer keine Pula hat, geht zu Fuß über die Grenze, nimmt den privat organisierten shuttle zur Wechselstube und zurück.

Oben: Am Flughafen in JHB; 
Unten: Gästezimmer im Zeederburg


Oben: Unterwegs, Kinder passen auf Kinder auf


Khama-Rhino-Sanctuary


Springböcke im Kharma Rhino Sanctuary

Über Palapye und Serowe ging es dann weiter durch mehrere Vetfences zum Khama-Rhino-Sanctuary. Entlang der Strasse tummeln sich Rinder und Esel. Ein wenig optimistisch ist der Wegweiser nach Khama in Serowe (10 km). Aber immerhin die Richtung stimmt (Orapa). Khama liegt links und ist wirklich nicht zu verfehlen.

Unter einem Baobab schlugen wir unsere Zelte auf. Noch bevor es richtig dämmerte, hatte Joachim auf dem Weg zur Toilette seinen ersten direkten gamecontact:
"Aus dem Augenwinkel bemerkte ich eine Bewegung und bin sofort mitten im Schritt zu Eis erstarrt. Dann sah ich genauer hin - lag da eine Puffotter ca.1,5m lang. Meinen Fuß hab ich dann statt nach vorne (auf die Schlange) nach hinten gesetzt. Erst jetzt hat die Otter kurz drohend gezischt bevor wir uns in entgegengesetzter Richtung entfernt haben. Da haben wir aber Glück gehabt!!!!"

Nach dem Essen gings dann zur ersten Safari. Überall im Dunkeln leuchten Augen im Scheinwerferlicht. Meistens handelte es sich um Springhares, dem afrikanischen "Känguruh". Aber auch Impala, Kudu und Springbock haben wir gesehen. Nach etwa einer halben Stunde sichteten wir unsere ersten Nashörner, eine Kleinfamilie. Danach hat sich dann der Suchscheinwerfer irreparabel verabschiedet und wir mussten umdrehen. Als Ersatz gab es dann noch einen morningdrive kostenlos dazu.

Den Abend haben wir dann noch gemütlich mit einem campfire ausklingen lassen, bevor wir todmüde in die Betten fielen.

3. Tag: Nach einer äußerordentlich Tier- und artenreichen Morgensafari (inkl. mehrer Rhinos mit Jungen) machten wir uns auf den Weg nach Kubu Island. Einen ausgiebigen Stop zum Einkaufen und Tanken legten wir in Lethlakane ein (mehrere Supermärkte und Tankstellen). Am Ortsende von L. kommt eine T-Kreuzung. Dort beginnt rechts eine breite Sandpiste nach Mmatshumo, der Anfang der Allradpiste - teils tiefsandig, teils Schotter. Bis heute wissen wir nicht was wir besser finden.

Nach ca. 1h erreichten wir den Beginn der Sowa Pan. Wir folgten den Fahrspuren zum Vetfence und von dort dem südlichen Track nach Kubu. Die mächtigen Baobabs von Kubu Island lassen schnell ein Gefühl von Märchenstimmung aufkommen, so gewaltig und verzaubert wirken die Bäume in dieser endlosen Salzpfanne.
weiter zum Tag 4

Oben: Auf dem Weg nach Kubu Island durch die Sowa Pan
Unten:
Kubu Island und seine berühmten Baobabs