1. Tag: Nachdem wir uns am Flughafen alle getroffen haben, war bereits die erste kleine Hürde in Form der Koordinierung von 3 Fluglinien, 3 Ankunftszeiten und 2 verschiedenen Terminals überstanden. Wir übernahmen den Defender von unserer Leihwagenfirma, der Abholdienst wartete bereits am Terminal auf uns. Schon bei der Durchsicht des Fahrzeuges fiel uns auf, dass der Reservereifen irreparabel platt war und ein Plastikteil am Schlüssel für die Felgenschlösser zerbrochen war. Hätten wir hier mal weitergesucht, wäre uns einiges an späteren Ärgernissen erspart geblieben.
Den Reifen haben wir bei dem nächsten Tireservice austauschen lassen (Noch ist nicht klar auf wessen Kosten). Die Wartezeit nutzten wir zu einem Großeinkauf und fuhren im Anschluß weiter zu unserem ersten Etappenziel die
Zeederberg Cottage.
Zeederberg Cottage liegt in einem kleinen Park mit tollen Bäumen, die Häuschen sind sehr gemütlich und die Betreiber freundlich. Das Abendessen, das wir vorbestellt hatten, schmeckte sehr lecker. Sogar unser Wunsch nach Game (es gab Impala) wurde berücksichtigt.
2. Tag: Von Zeederberg ging die Fahrt, natürlich nach einem ausgiebigen und kräftigen Frühstück, am Rande der Waterberge entlang, Richtung Martin`s Drift. Schon nach wenigen Kilometern hatten wir unseren ersten Gamecontact. Am Zaun eines der zahlreichen privaten Gamelodges stand eine Gruppe Warthogs, die, als wir anhielten, sofort das weite suchte - Termine Termine ...
Der Grenzübertritt in Martin`s Drift gestaltet sich problemlos, ist aber doch für einen Europäer ein wenig ungewohnt (wann sind Sie das letzte mal aus dem Auto an einer Grenze ausgestiegen?) In Botswana drückt man dann gleich 60 Pula roadtax ab. Wer keine Pula hat, geht zu Fuß über die Grenze, nimmt den privat organisierten shuttle zur Wechselstube und zurück.